Wenn der Topf aber nun ein Loch hat…

… lieber Heinrich, lieber Heinrich… An dieses Kinderlied muss ich jedes Mal denken, wenn mein Blick auf meine neueste Errungenschaft fällt: Meinen Brottopf. Wer’s nicht kennt: Hier mal ein Video 🙂

Nachdem ich einiges in meiner Studentenbude ausgemistet hatte, wurde der Platz neben der Mikrowelle auf dem Schränkchen frei und ich habe endlich einen Ort für mein Brot gefunden. Denn bisher hat das immer im Brotbeutel „irgendwo“ herumgelegen. Mal im Küchenschrank, wenn Platz war, mal im Kühlschrank, mal auf dem Tisch. Aber nirgendwo hat es so richtig hingehört. Ich habe schon länger mit einem Brottopf oder -kasten geliebäugelt, wusste aber nie so recht, wo ich so etwas hinstellen sollte. Doch jetzt ist alles anders *freu*

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Heinrich wohnt jetzt neben der Mikrowelle 🙂

Jetzt steht der dicke Heinrich neben der Mikrowelle, passt auf mein Brot auf und hält es auch noch frisch. Denn die Löcher, die er hat (Es sind sogar vier: vorne zwei und hinten auch zwei), lassen die Luft innen drin zirkulieren und verhindern, dass der angeschnittene Laib schimmelt. Außerdem ist Heinrich innen nicht glasiert, sodass das Tonmaterial die Feuchtigkeit des frischen Brotes aufnehmen und langsam wieder abgeben kann, daher trocknet der Anschnitt weniger schnell aus. Ich war am Anfang ja etwas skeptisch, aber der Effekt ist tatsächlich bemerkbar!

So muss ich nicht jedes Mal, wenn ich beim Bäcker war, die nächsten zwei Tage ganz viel Brot essen, damit es nicht alt wird, sondern kann es über vier oder sogar fünf Tage einteilen und zwischendurch auch mal was anderes essen. Ohne Gefahr zu laufen, den letzten Rest (das „Scherzl“, wie man bei uns sagt), wegwerfen zu müssen, weil es hart wie Granit ist.

In diesem Sinne: Guten Appetit und viele Grüße,

eure Pip

P.S.: In einer anderen Version des Liedes lautet der Name Karl-Otto, aber der ist mir doch etwas zu doof. So nenn ich nicht mal meinen Brottopf. (Sorry an alles Karl-Ottos da draußen, die Geschmäcker sind leider verschieden…)


Da der dicke Heinrich mir hilft, weniger Lebensmittel wegzuschmeißen – und das ohne Strom, ohne Plastik und ohne sonstigen Müll zu produzieren! Der gute! – darf auch dieser Blogeintrag in die EiNaB-Blogparade wandern!

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5 Gedanken zu „Wenn der Topf aber nun ein Loch hat…

  1. Ich hab den Topf meiner Oma übernommen und bin sehr zufrieden damit. Vielleicht sollte ich meinem Topf auch einen Namen geben, Heinrich ist großartig! Bei mir heißt das Scherzl übrigens Renftl, eines der faszinierensten deutschen Wörter für mich 😀

    Viele Grüße,
    Marlene

    Gefällt 1 Person

    1. Zur Auswahl stand auch noch „die dicke Bertha“, weil der Topf so bauchig ist 😀 Aber ich muss zugeben, als mir die Idee kam, meinem Brottopf einen Namen aus einem Kinderlied zu geben, war es a) schon etwas später am Abend und ich war b) auch nimmer ganz nüchtern…

      Btw. wie nennst du den Apfelbutzen??

      Gefällt 1 Person

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