Kohlrabi: geschnippelt, nicht gefüllt

Es ist schon wieder ein paar Wochen her, seit ich das letzte Mal ein alltagstaugliches Lieblingsrezept gepostet habe, das einfach und auch ohne Unverpackt-Laden in der Nähe ohne Plastikmüll zubereitet werden kann. Da wird es nun wohl höchste Eisenbahn, wieder mal den Kochlöffel zu schwingen (also: hier auf dem Blog natürlich – zuhause koche ich selbstverständlich so gut wie täglich 😉 )!

Für 2 Portionen brauchst du:
  • 2 Kohlrabi
  • Olivenöl
  • 100g frische Champignons (lose gekauft und z.B. im selbst genähten Gemüsebeutel transportiert)
  • 1/2 Zwiebel
  • 100g Sahne (aus der Pfandflasche)
  • 1-2 Eier, je nach Größe
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • Petersilie oder Zitronenmelisse (was du lieber magst)
Und so gehts:
  1. Die Kohlrabi schälen und in ca. 4 mm dicke Scheiben schneiden.
  2. In einem Topf etwas Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Kohlrabischeiben darin ca. 5 min. weich kochen. Anschließend in ein Sieb schütten und abtropfen lassen.
  3. Die Champignons mit einem feuchten Tuch vorsichtig abreiben, den Stielansatz kürzen und sie in Scheiben schneiden.
  4. Die Zwiebel abziehen, fein würfeln und in heißem Olivenöl glasig dünsten.
  5. Die Champignons zufügen, salzen, pfeffern und 10 min. weiter dünsten.
  6. Anschließend die Knoblauchzehe zerdrücken, mit den Kohlrabischeiben zu den Champignons geben, mit den Kräutern untermischen und in eine geölte Auflaufform füllen.
  7. Eier, Sahne, Salz und Pfeffer verquirlen und über das Gemüse gießen.
  8. Im Ofen bei 200°C (Umluft: 180°C) 20-30 min. überbacken, bis das Ei vollständig gestockt ist.
Dazu passt:

z.B. Reis oder Hirse sowie ein frischer, knackiger Salat.

Mjam!

Das ursprüngliche Rezept stammt aus einem der Vollwert-Kochbücher meiner Mutter. Darin werden die Kohlrabi ausgehöhlt und mit der Champignonmasse gefüllt. Ich kann mich aber nicht erinnern, das wir es jemals so zubereitet hätten. Das Auskratzen der Kohlrabi dauert einfach zu lange. Außerdem müsste man sie dann im Ganzen weichkochen, was deutlich länger dauert als bei den Scheiben und somit mehr Energie benötigt. Daher: geschnippelt, nicht gefüllt!

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit,
eure Pip

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Ein Gedanke zu „Kohlrabi: geschnippelt, nicht gefüllt

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