Körperpeeling Marke „Haferschleim“

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich haben um diese Jahreszeit immer mit meiner Haut zu kämpfen: Kaum wird es draußen kalt und ungemütlich, kaum wird drinnen die Heizung wieder aufgedreht, wird meine Haut schnell trocken, schuppig und fahl… kurzum, sie verlangt dringend nach Zuwendung.

Früher bin ich dann kurzerhand in den Drogeriemarkt marschiert und habe mich mit jeder Menge Pflegemitteln eingedeckt, allen voran Bodylotions und Peelings, um den trockenen und abgestorbenen Hautschüppchen auf die Pelle (hoppla, ein Wortspiel) zu rücken. Doch seit ich versuche, Verpackungsmüll und Plastik möglichst zu vermeiden und insgesamt immer stärker hinterfrage, was ich mir Tag für Tag so alles auf den Körper schmiere, hat der Drogeriemarkt mir nur noch wenig zu bieten. Dafür shoppe ich nun auch in Sachen Kosmetika immer mehr im Supermarkt meines Vertrauens und mache meine Pflegeprodukte kurzerhand selbst.

Kürzlich habe ich nun dieses einfache und schnelle Rezept für ein Körperpeeling entdeckt, mit dem man sich sämtliche abgestorbenen Hautpartikel so richtig gründlich vom Leib schrubben kann, das die Durchblutung anregt und die Haut pflegt und mit Feuchtigkeit versorgt. Und das beste ist: Es besteht nur aus vier Zutaten, die ihr wahrscheinlich sowieso zuhause herumstehen habt!

Man nehme:
  • 4 EL Kokosöl, zimmerwarm, aus dem Glas
  • 2 EL Zucker, braun oder weiß, aus der Papiertüte
  • 2 EL Haferflocken, egal welcher Feinheitsgrad, aus der Papiertüte
  • 1 TL Olivenöl, aus der Glasflasche

Wer einen Unverpackt-Laden in der Nähe hat, kann sich die Verpackung der Zutaten natürlich ganz sparen, alle anderen machen es einfach wie ich und recyceln sie 😉

Die Haferflocken kommen zunächst in den Mixer und werden möglichst fein geschreddert, bis sie eher Hafermehl gleichen, dann werden sie mit den restlichen Zutaten verrührt. Fertig. Wenn ihr alles richtig gemacht habt, erinnern Farbe und Konsistenz der Masse nun stark an Haferschleim, jedoch dürfte sie ziemlich scheußlich schmecken, denke ich. Die Menge ist gerade richtig, um Arme und Beine damit abzuschrubben.

Unter ähnlichen Rezepten habe ich öfter gelesen, man soll das Peeling hinterher nur mit klarem Wasser, ohne Seife, abwaschen, um die pflegenden Öle auf der Haut zu erhalten. Meiner Erfahrung nach ist das aber Unsinn, es sei denn, man mag das Gefühl, einer wandelnden Speckschwarte gleich durch die Gegend zu laufen und überall fettige Abdrücke zu hinterlassen. 😅Auch mit Seife bleibt nach dem Waschen immer noch genug Öl auf der Haut zurück, um diese intensiv mit Feuchtigkeit zu versorgen, glaubt mir… aber nun ja, jedem das Seine.😏

Das Peeling riecht im Grunde nach gar nichts, außer ganz leicht nach Kokosöl, aber wie so oft bei selbst gemachter Kosmetik kann natürlich jeder ein paar Tropfen ätherisches Öl nach Geschmack hinzufügen. Aber Vorsicht: ein paar Tropfen genügen!

Ich wünsche euch nun viel Spaß dabei, das Rezept auszuprobieren, vielleicht an einem kalten, verregneten Wochenende, wenn  ihr euch einen entspannenden Wellnessabend gönnt.

Viele liebe Grüße,
eure Pip


Diesen Beitrag reiche ich bei der EiNaB-Blogparade ein!

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3 Gedanken zu „Körperpeeling Marke „Haferschleim“

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